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Dr. Johannes Thaler

Projektmitarbeiter


Ausbildung:
Studium der Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaft in Wien und Neapel. Diplomarbeit  zum Thema „Die Christianisierung der Litauer in den Originalquellen und in der litauischen Historiographie“. 2009-2012 Doktorand im Initiativkolleg „Europäische historische Diktatur- und Transformationsforschung“ (Sprecher der Forschungsgruppe auf Ebene der KollegiatInnen). Dissertation zum Thema „Faschismus und kleinstaatliche Diktatur. Ein Vergleich von Litauen und Österreich in der Zwischenkriegszeit“ ist in Arbeit. Seit März 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Historische Rahmenbedingungen der Arbeitsmarktverwaltung auf dem Gebiet des heutigen Österreich 1917–1957“ im Auftrag des BMASK.

Forschungsschwerpunkte:
Faschismustheorie, Monarchismus/Legitimismus, Beamteneliten und Entnazifizierung

Andere und vorherige berufliche Tätigkeiten:
Verfassen einer Chronik zur 100-jährigen Geschichte der Caritas St. Pölten, Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Wien, Allgemeiner Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus, Österreichisches Parlamentsarchiv (Gauarchiv), Führungen im Österreichischen Parlament, Österreichische Historikerkommission, Österreichischer Austauschdienst, Jüdischer Filmfestival, Jüdisches Museum Vilnius (Gedenkdienst)

Publikationen:
100 Jahre Arbeitsmarktverwaltung. Österreich im internationalen Vergleich (= Zeitgeschichte im Kontext 12), Göttingen 2017, hg. mit Mathias Krempl. Konferenzband zur Konferenz „99 Jahre Arbeitsmarktverwaltung – Ein internationaler Vergleich“ vom 25.-26. Februar 2016.

Mathias Krempl/Johannes Thaler, Arbeitsmarktverwaltung in Österreich 1917-1957. Bürokratie und Praxis, Wien 2015.

Legitimismus. Ein unterschätzter Baustein des autoritären Österreich, in: Das Dollfuß/Schuschnigg-Regime 1933-1938. Vermessung eines Forschungsfeldes, Hg. Florian Wenninger/Lucile Dreidemy, Wien/Köln/Weimar 2013.

Ally and Opposition. The Legitimist Movement under the Dollfuß-Schuschnigg-Dictatorship, in: Austrian History Yearbook 45, 2014.

Verein zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeitgeschichte
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