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Zeugnisse der Menschlichkeit

Zur Vorbildwirkung von Formen der Resistenz in der Deutschen Wehrmacht - Österreichische Beispiele 1938 bis 1945

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, österreichische Beispiele von Nonkonformität und Widerstand innerhalb der Deutschen Wehrmacht - speziell auch jenseits der bekannten Fälle vom 20. Juli 1944 oder der „Operation Radetzky“ - zu sammeln, in einer Datenbank zu erfassen und mittels umfassender Sammelmonographie zu analysieren.
In Kooperation mit der Militärhistorischen Denkmalkommission beziehungsweise dem Bundesministerium für Landesverteidigung sollen die ausgewählten Schicksale und Lebenswege auf ihre Vorbildwirkung für heutige und zukünftige Soldaten untersucht und nach Möglichkeit in der Ausbildung der Angehörigen respektive der Traditionspflege des Österreichischen Bundesheeres verankert werden.
Neben prinzipiellen Erwägungen zu „Ethik und (Zeit-)Geschichtsforschung“ sowie zu Formen und Begriffen des Widerstandes, gilt es diesbezüglich, vor allem auch konkrete Entscheidungssituationen, Fälle von „Zivil-Courage“ und „Resistenz“ - nicht zuletzt im Bereich des sogenannten „Rettungswiderstandes“ -, insbesondere anhand von Mannschaftsangehörigen, Unteroffizieren und Wehrmachthelferinnen zu dokumentieren.

Projektleiter: Hannes Leidinger

Unter Mitarbeit von: Richard Hufschmied

Kontakt: hannes.leidinger@univie.ac.at

Gefördert durch den Zukunftsfonds der Republik Österreich

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